Kollektivvertragsabschluss 2001

Kollektivvertragsabschluss 2003

Knapp vor Mitternacht des 20. 10. 2003 wurde die Kollektivvertragsrunde für die eisen- und metallerzeugende und –verarbeitende Industrie nach drei Runden, einschließlich der Forderungsüberreichung, abgeschlossen.

Die Verhandlungen waren von der äußerst unsicheren wirtschaftlichen Situation gekennzeichnet. In den sehr schwierigen Gesprächen wurde ein Kompromiss gesucht, der von beiden Seiten gerade noch akzeptabel war.

Im Rahmenrecht wurden mehrere Gewerkschaftsforderungen abgelehnt. In der Frage der Benachrichtigung von ArbeitnehmerInnen über den Ablauf der Eltern-Karenz konnte ein Kompromiss gefunden werden, ebenso in der Regelung einer Vergütung für die neuen Formen der integrativen Berufsausbildung. Zur Klarstellung der Abfertigungsansprüche nach Inkrafttreten des BMVG wurde eine Bestimmung eingeführt, die das Verhältnis von Abfertigung alt zu Abfertigung neu differenziert.

Für die Bezugserhöhung ab 01. 11. 2003 wurde eine Erhöhung der KV- und IST-Bezüge um 2,1 %, effektiv mind. € 35,-- pro Monat, vereinbart. Wiederum wurde eine Verteiloption mit einer Bandbreite von 1,8 % bis 2,4 % festgelegt. Ebenfalls um 2,1 % werden Aufwandsentschädigungen, ausgenommen die höheren Sätze für die Angestellten, und Lehrlingsentschädigungen erhöht.

 

Mit nachstehenden Dokumenten ermöglichen wir Ihnen den Zugriff auf die detaillierten Protokolle zum Lohn- und Gehaltsabschluss:

 

 

Seitenanfang | Startseite | Überblick News | Überblick Arbeits- und Sozialrecht